Sonnenschutzmittel - Ein Überblick
Liebe Ladies, vielleicht enttäusche ich Euch, wenn ich Euch sage, dass die teuersten Anti-Aging-Cremes nicht so viel bringen, wie der richtige Sonnenschutz!

Deshalb gebe ich Euch hier einen Überblick über die unterschiedlichen Wirkungsweisen der sich auf dem Markt befindlichen Sonnenschutzmittel.
Warum Sonnenschutzmittel
Sonnenschutzmittel werden zum Schutz vor den schädlichen Folgen der UV-Strahlung und zur Vorbeugung von Sonnenbrand, Photodermatosen (Sonnenallergie) und Hautkrebs eingesetzt.

Dosierung
Die Sonnenschutzmittel müssen etwa eine halbe Stunde vor Sonnenexposition grosszügig auf die Haut auftragen werden. Um den auf dem Produkt angegebenen Schutz zu erreichen, müssen 2mg/cm2 Sonnenschutzmittel aufgetragen werden. Dies entspricht für den Körper eines Erwachsenen zirka 3 Esslöffel (!) Nach dem Schwimmen soll das Sonnenschutzmittel erneut in derselben Menge auftragen (gilt auch für wasserfeste Sonnenschutzmittel). Die Lippen, Ohren, Nase, Schultern und Fussrücken sollen besonders gut eingecremt werden.

Wirkstoffe
Chemische Lichtschutzmittel:
sind für die Absorption der UV-Strahlung verantwortlich. Die organischen Filter dienen neben dem Schutz der Haut auch dem Schutz des Produktes selbst (Schutz vor UV-bedingter Zersetzung und Ausbleichung). Sie sind löslich, dringen in oberste Hautschicht ein und können Photoallergien und Hautreizungen auslösen.
Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehört die Mallorca-Akne (Acne aestivalis), eine allergische Reaktion, die durch eine Wechselwirkung zwischen der UV-Strahlung und den Emulgatoren in den Sonnenschutzmitteln bedingt ist, sowie Hautreizungen und Photoallergien. Für den chemischen Filter Octocrylene, der in den meisten Mitteln steckt, gibt es Hinweise auf eine hormonelle Wirksamkeit aus Zellversuchen.
(z.B. Nivea, Ambre Solaire, Piz Buin)

Physikalischer (anorganischer) Lichtschutzstoff:
als Physikalischer Stoff wird Titandioxid verwendet. Es ist unlöslich und führt zu einer Weissfärbung der Haut. Es dringt nicht in die lebende Haut ein und löst keine allergischen Reaktionen aus. Zinkoxid wird ebenfalls zu den anorganischen Filtern gezählt.

Um das Spektrum der UV-Strahlen möglichst gut abzudecken und so einen bestmöglichen Sonnenschutz zu gewährleisten, müssen mehrere Lichtschutzfilter kombiniert werden. Ausserdem können photoinstabile Filter durch andere geschützt werden. Zwischen den Filtern kann es aber auch zu Interaktionen kommen, wodurch die Wirkung einzelner Filter wieder verloren gehen kann. Als Zusätze werden unter anderem Tocopherol (Vitamin E), Ascorbinsäure (Vitamin C) und Flavonoide eingesetzt. Sie hemmen die Entstehung von UVB-induzierten Erythemen und lichtinduzierten DNA-Schädigungen.
(z.B. Alverde, Lavera, Avène)

Neu: Mineralisch-Pflanzlicher Lichtschutzfilter:
transparenter Sonnenschutz mit mineralisch-pflanzlichen Lichtschutz-Filtern, somit ist dieser Sonnenschutz auch für sehr sensible Haut geeignet. Pflanzliche Öle versorgen die Haut mit essentiellen Nährstoffen und schützen vor Feuchtigkeitsverlust. Auch hier wird Titanoxid verwendet.
(z.B. eco cosmetics)

Diese 3 Arten von Sonnenschutzmitteln gibt es derzeit...
Ich hoffe, ich konnte mit dieser Zusammenfassung etwas Licht ins Dunkel bringen!


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